{"id":259,"date":"2015-10-21T11:00:01","date_gmt":"2015-10-21T09:00:01","guid":{"rendered":"http:\/\/usedom-forum.de\/wordpress\/?page_id=259"},"modified":"2015-10-21T11:18:47","modified_gmt":"2015-10-21T09:18:47","slug":"im-hinterland","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/usedom-forum.de\/wordpress\/im-hinterland\/","title":{"rendered":"&#8230; im Hinterland"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<table width=\"100%\" cellspacing=\"1\" cellpadding=\"1\" bgcolor=\"#FFFFFF\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>1. Der Gnitz &#8211; die Halbinsel<\/strong><\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>\u2022<\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Erd\u00f6lf\u00f6rderung<\/span> &#8211; In Zinnowitz Richtung L\u00fctow, befindet sich die Halbinsel Gnitz, wo seit 1966 Erd\u00f6l gef\u00f6rdert wird. Zu dieser Zeit waren es ca. 22000 Tonnen und es gab \u00fcber 20 F\u00f6rderstellen. Auch heute kann man, wenn man auf die Halbinsel f\u00e4hrt die F\u00f6rderstellen sehen. Ein geringer Teil ist davon noch in Betrieb. Aus einer Tiefe von ca. 2600 Metern wird das sogenannte &#8222;schwarze Gold&#8220; gewonnen.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\u2022<\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Naturschutzgebiet<\/span> &#8211; die S\u00fcdspitze des Gnitzes z\u00e4hlt auch zu den zahlreichen Naturschutzgebieten dieser Insel. Charakteristisch sind hier die Magerrasenwiesen, welche durch zahlreiche Schafe beweidet werden.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\u2022<\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Wei\u00dfer Berg<\/span> &#8211; Der Wei\u00dfe Berg ist mit seinen 32 m nicht der einzige Berg auf der Insel Usedom. Durch das ringsum befindliche Naturschutzgebiet, ist ein Fu\u00dfmarsch von L\u00fctow aus in Kauf zu nehmen, jedoch der Ausblick bis hin zum Krumminer Wiek \u00fcber das Achterwasser hinweg entsch\u00e4digt. Am Fu\u00dfe des Wei\u00dfen Berges, welcher an manchen Teilen steil in das Achterwasser m\u00fcndet, befindet sich ein Laichplatz f\u00fcr Fr\u00f6sche.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\u2022<\/td>\n<td>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">L\u00fctow<\/span> &#8211; aus der Jungsteinzeit befindet sich am alten Kirchsteig, das Einzige, in seiner Art erhaltene, Gro\u00dfsteingrab auf der Insel Usedom.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>2. Der Lieper Winkel &#8211; Reize einer Natur fernab der stressigen Seeb\u00e4der<\/strong><\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>\u2022<\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Krinke<\/span> &#8211; das Tor zum Lieper Winkel, mit seinem idyllischen l\u00e4ndlichen Flair.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\u2022<\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Suckower Eiche<\/span> &#8211; mehr 700 Jahre ist sie alt und in ihrer Form und Ausstrahlung eine Augenweide. Mit einem Stammumfang von fast 7 Metern und einer Krone von \u00fcber 30 Metern ist sie ein Gigant. Sie steht auf einem Grabh\u00fcgel und wurde schon zu fr\u00fcheren Zeiten (Ende des 13. Jahrhunderts) als Festlegung des n\u00f6rdlichen Grenzverlaufes der Gemarkung Usedom genutzt.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\u2022<\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Rankwitz<\/span> &#8211; Wer den besten Fisch auf der Insel genie\u00dfen m\u00f6chte kommt an Rankwitz nicht vorbei. Im Hafen befindet sich neben den Fischspezialit\u00e4ten, Ferienwohnungen auch ein kleines Restaurant, direkt am Hafen, wo man im Sommer ganzt\u00e4gig gem\u00fctlich speisen und abends die herrlichen Sonnenunterg\u00e4nge genie\u00dfen kann. Aber auch im Winter bietet der Rankwitzer Hafen seine Reize, schon allein der Blick \u00fcbers Achterwasser ist traumhaft.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\u2022<\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Quilitz<\/span> &#8211; das beschaulich, ruhige Feriendorf mit einer Kirche (St. Johannes von Liepe), die die erste Erw\u00e4hnte (Anfang des 12. Jahrhunderts) auf der Insel Usedom war.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\u2022<\/td>\n<td>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Warthe<\/span> &#8211; von Quilitz aus, kann man wundersch\u00f6ne Spazierg\u00e4nge nach Warthe, entlang des Peenestroms am Achterwasser machen. In Warthe selbst steht das ber\u00fchmte &#8222;blaue Haus&#8220;, welches schon in vielen Dokumentationen \u00fcber Usedom auftaucht. Es ist mit einem Schilfrohrdach gedeckt, wie es fr\u00fcher und auch gern heute wieder \u00fcblich ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>3. Der Balm<\/strong><\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>\u2022<\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Golfplatz<\/span> &#8211; unter Golfern ist der in wundersch\u00f6ner Lage befindliche Golfplatz am Balmer See bekannt. Zwei 18-Lochanlagen sorgen f\u00fcr den Reiz am Golf spielen und das dazugeh\u00f6rige Golf-Hotel l\u00e4dt ein, den Tag mit Wellness ausklingen zu lassen. Ob nun Anf\u00e4nger oder Profi, hier kommen Sie auf Ihre Kosten.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\u2022<\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Hafen<\/span> &#8211; vom Balmer Hafen aus k\u00f6nnen Sie mit der Familie, in trauter Zweisamkeit oder aber mit Gesch\u00e4ftspartnern einen Segelt\u00f6rn mit der &#8222;Wei\u00dfen D\u00fcne&#8220; buchen. Sie l\u00e4dt ein, zu einem Tagest\u00f6rn oder zu einem Abendt\u00f6rn \u00fcber das wundersch\u00f6ne Achterwasser.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\u2022<\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Landzunge Cosim<\/span> &#8211; ca. Mitte der 60er Jahre wurde die Halbinsel Cosim zum Naturschutzgebiet erkl\u00e4rt, welches f\u00fcr Wei\u00dfst\u00f6rche, Graureiher und Seeadler ein zu Hause bietet. Fr\u00fcher wurde die Insel als Torfmoor und Weideland genutzt und Heute f\u00fchren Wanderwege durch Salzwiesen, R\u00f6hrichte und Erlenw\u00e4lder.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\u2022<\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Ehemaliges Rittergut Dewichow<\/span> &#8211; hierhin gelangt man, wenn man westlich des Naturschutzgebietes den Fu\u00dfweg nutzt. Hier befindet sich auch der \u00dcbergang zum Krienker See.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\u2022<\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Inseln im Balmer See<\/span> &#8211; die beiden Inseln &#8222;Werder&#8220; und &#8222;B\u00f6hmke&#8220;, ein 118 ha gro\u00dfes Gebiet, welches schon Ende der 60er Jahre in der DDR als Vogelschutzgebiet ausgewiesen wurde. Es ist Schutzgebiet f\u00fcr Lachm\u00f6wen, welche in den 80er Jahren zu einer erheblich Belastung wurden. Durch ihren scharfen Kot sind Brennnesseln gewuchert und somit waren seltenere Vogelarten gef\u00e4hrdet. Mit einer Ansiedlung von Gotlandschafen und einer Bestandsregulierung gelang es, die Vegetation wieder auf einen normalen Stand zu bringen. Flussseeschwalben und Uferschnepfen kehrten zur\u00fcck, zudem br\u00fcten heute auf den Inseln wieder Schnatterenten, Stockenten, Tafelenten und Reiherenten.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\u2022<\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Neppermin<\/span> &#8211; auf der Stra\u00dfe in Richtung Pudagla gelangt man zur Strau\u00dfenfarm. Diese, im Jahr 2002 gegr\u00fcndete Farm ist Herberge f\u00fcr afrikanische Strau\u00dfe. Strau\u00dfenm\u00e4nnchen tragen ein schwarzes Gefieder und k\u00f6nnen bis 110 kg schwer werden. Hinweistafeln geben dem Besucher gen\u00fcgend Informationen \u00fcber Haltung, Herkunft und sonstiges Wissenswertes. Der Strau\u00df scheint sehr fotogen zu sein, zumindest pr\u00e4sentiert er sich gern, wenn Besucher ihn fotografieren m\u00f6chten &#8211; oder ist er einfach nur neugierig? Ein kleiner Verkaufsladen mit Produkten vom Strau\u00df befindet sich ebenfalls auf dem Gel\u00e4nde, aber das ist noch nicht alles, Ende der 90er Jahre bekam die Strau\u00dfenfamilie noch Zuwachs von Alpakas und Lamas.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\u2022<\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Konker Berg<\/span> &#8211; Gleich neben der Strau\u00dfenfarm finden Sie den Konker Berg, von hieraus haben Sie einen wundersch\u00f6nen Ausblick. Nicht nur auf den Nepperminer See, eine Ausbuchtung des Achterwassers. Auch auf die Schwedenschanze, dem ca. 5 Meter hohen und mit einem Umfang von ca. 200 Metern herausragenden H\u00fcgel. Fr\u00fcher soll sich ringsum ein breiter Graben befunden haben, der sogenannte Burgwall diente als Zufluchtsort. Auch ca. 10 alte Grabst\u00e4tten kann man an der s\u00fcdlichen Seite erkunden. Vom Konker Berg haben Sie auch einen guten Blick auf das Schloss Pudagla.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>4. Achterland<\/strong><\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>\u2022<\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Pudagla<\/span> &#8211; zwischen Achterwasser und Schmollensee gelegen mit seinem Schloss, es entstand als Witwensitz der Herzogin Marie zu Sachsen, Mutter des Pommernherzoges Ernst Ludwig Herzog zu Stettin. Es ist eine Erkundungs- und Enddeckungsreise wert, auch das Schlossrestaurant, als mittelalterliche Erlebnisgastst\u00e4tte.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\u2022<\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Glaubensberg<\/span> &#8211; mit seinen ca. 38 m H\u00f6he &#8211; von hier aus kann man die Usedomer Landschaft in Augenschein nehmen. Am Fu\u00dfe des Berges, am Schmollensee, finden sich noch alte Ruinen von Produktionsst\u00e4tten (f\u00fcr Elektroteile und Elektrospulen) aus dem 2. Weltkrieg.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\u2022<\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Pudagla M\u00fchle<\/span> &#8211; sie ist eine Bockwindm\u00fchle aus dem Ende des 17. Jahrhunderts und sie ist die letzte, an einem Originalstandort befindliche. Um achtzehnhundert, gab es in der Region um Pudagla f\u00fcr die hiesigen Bauern einen Mahlzwang, d.h. sie mussten ihr Getreide in der M\u00fchle mahlen lassen. Im Jahre 1996 wurde sie an die Stadt Pudagla in einem bauf\u00e4lligen Zustand verkauft und durch F\u00f6rdergelder und Sponsoren wieder aufgebaut. An M\u00fchlentagen wird sogar wieder Getreide gemahlen und Brot gebacken.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\u2022<\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Mellenthin<\/span> &#8211; neben dem Wasserschloss Mellenthin aus dem Jahre 1575, dies gilt als Insider-Geheimtipp f\u00fcr Urlaub und Entspannung, Essen (Mittelalterliches Ritterbuffet) Feiern und Genie\u00dfen.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\u2022<\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Burgwall<\/span> &#8211; der in ca. 1,2 km nordwestlich von Mellenthin gelegene Burgwall mit einem Ringdurchmesser von ca. 250 und einer H\u00f6he von ca. 20 Metern entstand im 6. bis 12. Jahrhunderts. Am Fu\u00dfe des Burgwalls finden Sie eine Informationstafel und n\u00e4here Erkl\u00e4rungen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>5. Dargen und Umgebung<\/strong><\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>\u2022<\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Technikmuseum und Zweirad Museum<\/span> &#8211; wer in die Vergangenheit der DDR eintauchen m\u00f6chte, der findet hier eine gute Gelegenheit dazu. Das Motorradmuseum wurde im Jahre 1997 gegr\u00fcndet, jedoch findet man nicht nur alte Motorr\u00e4der, nein auch Fahrzeuge, wie Feuerwehrtechnik, Traktoren, NVA-Technik und vieles mehr&#8230;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\u2022<\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Wisentgehege im Thurbruch<\/span> &#8211; das ca. 6 Hektar gro\u00dfe Areal beherbergt das gr\u00f6\u00dfte S\u00e4ugetier Europas, das &#8222;Wisent&#8220;. Das Areal wurde im Jahre 2004 er\u00f6ffnet und steht den Besuchern in der Zeit von Ostern bis Ende Oktober (von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr) offen. Die ersten 3 K\u00fche und ein Bulle kamen aus dem Wolliner Nationalpark. Im Jahre 2005 bekam das Wisentgehege erstmals Nachwuchs, das M\u00e4dchen &#8222;Usedomka&#8220; erblickte das Licht der Welt.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\u2022<\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Karnin\/Eisenbahnhubbr\u00fccke<\/span> &#8211; wer hat wohl noch nicht davon geh\u00f6rt? Im Jahre 1933 er\u00f6ffnet und im Jahre 1945 wieder zerst\u00f6rt &#8211; die Eisenbahnhubbr\u00fccke Karnin. Sie war die Verbindung zwischen Festland und der Insel Usedom und ein Bestandteil der Eisenbahnlinie Ducherow-Swinem\u00fcnde. Heute steht nur noch der mittlere Teil &#8211; das Hubteil, welches ein technisches Denkmal ist. Seinerzeit war sie die modernste Eisenbahnhubbr\u00fccke Europas.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; 1. Der Gnitz &#8211; die Halbinsel \u2022 Erd\u00f6lf\u00f6rderung &#8211; In Zinnowitz Richtung L\u00fctow, befindet sich die Halbinsel Gnitz, wo seit 1966 Erd\u00f6l gef\u00f6rdert wird. Zu dieser Zeit waren es ca. 22000 Tonnen und es gab \u00fcber 20 F\u00f6rderstellen. Auch heute kann man, wenn man auf die Halbinsel f\u00e4hrt die F\u00f6rderstellen sehen. Ein geringer Teil ist davon noch in Betrieb. Aus einer Tiefe von ca. 2600 Metern wird das sogenannte &#8222;schwarze Gold&#8220; gewonnen. \u2022 Naturschutzgebiet &#8211; die S\u00fcdspitze des Gnitzes z\u00e4hlt auch zu den zahlreichen Naturschutzgebieten dieser Insel. Charakteristisch sind hier die Magerrasenwiesen, welche durch zahlreiche Schafe beweidet werden. \u2022 Wei\u00dfer Berg &#8211; Der Wei\u00dfe Berg ist mit seinen 32 m nicht der einzige Berg auf der Insel Usedom. Durch das ringsum befindliche Naturschutzgebiet, ist ein Fu\u00dfmarsch von L\u00fctow aus in Kauf zu nehmen, jedoch der Ausblick bis hin zum Krumminer Wiek \u00fcber das Achterwasser hinweg entsch\u00e4digt. Am Fu\u00dfe des Wei\u00dfen Berges, welcher an manchen Teilen steil in das Achterwasser m\u00fcndet, befindet sich ein Laichplatz f\u00fcr Fr\u00f6sche. \u2022 L\u00fctow &#8211; aus der Jungsteinzeit befindet sich am alten Kirchsteig, das Einzige, in seiner Art erhaltene, Gro\u00dfsteingrab auf der Insel Usedom. &nbsp; 2. Der Lieper Winkel &#8211; Reize einer Natur fernab der stressigen Seeb\u00e4der \u2022 Krinke &#8211; das Tor zum Lieper Winkel, mit seinem idyllischen l\u00e4ndlichen Flair. \u2022 Suckower Eiche &#8211; mehr 700 Jahre ist sie alt und in ihrer Form und Ausstrahlung eine Augenweide. Mit einem Stammumfang von fast 7 Metern und einer Krone von \u00fcber 30 Metern ist sie ein Gigant. Sie steht auf einem Grabh\u00fcgel und wurde schon zu fr\u00fcheren Zeiten (Ende des 13. Jahrhunderts) als Festlegung des n\u00f6rdlichen Grenzverlaufes der Gemarkung Usedom genutzt. \u2022 Rankwitz &#8211; Wer den besten Fisch auf der Insel genie\u00dfen m\u00f6chte kommt an Rankwitz nicht vorbei. Im Hafen befindet sich neben den Fischspezialit\u00e4ten, Ferienwohnungen auch ein kleines Restaurant, direkt am Hafen, wo man im Sommer ganzt\u00e4gig gem\u00fctlich speisen und abends die herrlichen Sonnenunterg\u00e4nge genie\u00dfen kann. Aber auch im Winter bietet der Rankwitzer Hafen seine Reize, schon allein der Blick \u00fcbers Achterwasser ist traumhaft. \u2022 Quilitz &#8211; das beschaulich, ruhige Feriendorf mit einer Kirche (St. Johannes von Liepe), die die erste Erw\u00e4hnte (Anfang des 12. Jahrhunderts) auf der Insel Usedom war. \u2022 Warthe &#8211; von Quilitz aus, kann man wundersch\u00f6ne Spazierg\u00e4nge nach Warthe, entlang des Peenestroms am Achterwasser machen. In Warthe selbst steht das ber\u00fchmte &#8222;blaue Haus&#8220;, welches schon in vielen Dokumentationen \u00fcber Usedom auftaucht. Es ist mit einem Schilfrohrdach gedeckt, wie es fr\u00fcher und auch gern heute wieder \u00fcblich ist. &nbsp; 3. Der Balm \u2022 Golfplatz &#8211; unter Golfern ist der in wundersch\u00f6ner Lage befindliche Golfplatz am Balmer See bekannt. Zwei 18-Lochanlagen sorgen f\u00fcr den Reiz am Golf spielen und das dazugeh\u00f6rige Golf-Hotel l\u00e4dt ein, den Tag mit Wellness ausklingen zu lassen. Ob nun Anf\u00e4nger oder Profi, hier kommen Sie auf Ihre Kosten. \u2022 Hafen &#8211; vom Balmer Hafen aus k\u00f6nnen Sie mit der Familie, in trauter Zweisamkeit oder aber mit Gesch\u00e4ftspartnern einen Segelt\u00f6rn mit der &#8222;Wei\u00dfen D\u00fcne&#8220; buchen. Sie l\u00e4dt ein, zu einem Tagest\u00f6rn oder zu einem Abendt\u00f6rn \u00fcber das wundersch\u00f6ne Achterwasser. \u2022 Landzunge Cosim &#8211; ca. Mitte der 60er Jahre wurde die Halbinsel Cosim zum Naturschutzgebiet erkl\u00e4rt, welches f\u00fcr Wei\u00dfst\u00f6rche, Graureiher und Seeadler ein zu Hause bietet. Fr\u00fcher wurde die Insel als Torfmoor und Weideland genutzt und Heute f\u00fchren Wanderwege durch Salzwiesen, R\u00f6hrichte und Erlenw\u00e4lder. \u2022 Ehemaliges Rittergut Dewichow &#8211; hierhin gelangt man, wenn man westlich des Naturschutzgebietes den Fu\u00dfweg nutzt. Hier befindet sich auch der \u00dcbergang zum Krienker See. \u2022 Inseln im Balmer See &#8211; die beiden Inseln &#8222;Werder&#8220; und &#8222;B\u00f6hmke&#8220;, ein 118 ha gro\u00dfes Gebiet, welches schon Ende der 60er Jahre in der DDR als Vogelschutzgebiet ausgewiesen wurde. Es ist Schutzgebiet f\u00fcr Lachm\u00f6wen, welche in den 80er Jahren zu einer erheblich Belastung wurden. Durch ihren scharfen Kot sind Brennnesseln gewuchert und somit waren seltenere Vogelarten gef\u00e4hrdet. Mit einer Ansiedlung von Gotlandschafen und einer Bestandsregulierung gelang es, die Vegetation wieder auf einen normalen Stand zu bringen. Flussseeschwalben und Uferschnepfen kehrten zur\u00fcck, zudem br\u00fcten heute auf den Inseln wieder Schnatterenten, Stockenten, Tafelenten und Reiherenten. \u2022 Neppermin &#8211; auf der Stra\u00dfe in Richtung Pudagla gelangt man zur Strau\u00dfenfarm. Diese, im Jahr 2002 gegr\u00fcndete Farm ist Herberge f\u00fcr afrikanische Strau\u00dfe. Strau\u00dfenm\u00e4nnchen tragen ein schwarzes Gefieder und k\u00f6nnen bis 110 kg schwer werden. Hinweistafeln geben dem Besucher gen\u00fcgend Informationen \u00fcber Haltung, Herkunft und sonstiges Wissenswertes. Der Strau\u00df scheint sehr fotogen zu sein, zumindest pr\u00e4sentiert er sich gern, wenn Besucher ihn fotografieren m\u00f6chten &#8211; oder ist er einfach nur neugierig? Ein kleiner Verkaufsladen mit Produkten vom Strau\u00df befindet sich ebenfalls auf dem Gel\u00e4nde, aber das ist noch nicht alles, Ende der 90er Jahre bekam die Strau\u00dfenfamilie noch Zuwachs von Alpakas und Lamas. \u2022 Konker Berg &#8211; Gleich neben der Strau\u00dfenfarm finden Sie den Konker Berg, von hieraus haben Sie einen wundersch\u00f6nen Ausblick. Nicht nur auf den Nepperminer See, eine Ausbuchtung des Achterwassers. Auch auf die Schwedenschanze, dem ca. 5 Meter hohen und mit einem Umfang von ca. 200 Metern herausragenden H\u00fcgel. Fr\u00fcher soll sich ringsum ein breiter Graben befunden haben, der sogenannte Burgwall diente als Zufluchtsort. Auch ca. 10 alte Grabst\u00e4tten kann man an der s\u00fcdlichen Seite erkunden. Vom Konker Berg haben Sie auch einen guten Blick auf das Schloss Pudagla. 4. Achterland \u2022 Pudagla &#8211; zwischen Achterwasser und Schmollensee gelegen mit seinem Schloss, es entstand als Witwensitz der Herzogin Marie zu Sachsen, Mutter des Pommernherzoges Ernst Ludwig Herzog zu Stettin. Es ist eine Erkundungs- und Enddeckungsreise wert, auch das Schlossrestaurant, als mittelalterliche Erlebnisgastst\u00e4tte. \u2022 Glaubensberg &#8211; mit seinen ca. 38 m H\u00f6he &#8211; von hier aus kann man die Usedomer Landschaft in Augenschein nehmen. Am Fu\u00dfe des Berges, am Schmollensee, finden sich noch alte Ruinen von Produktionsst\u00e4tten (f\u00fcr Elektroteile und Elektrospulen) aus dem 2. Weltkrieg. \u2022 Pudagla M\u00fchle &#8211; sie ist eine Bockwindm\u00fchle aus dem Ende des 17. Jahrhunderts und sie ist die letzte, an einem Originalstandort befindliche. Um achtzehnhundert, gab es in der Region um Pudagla f\u00fcr die hiesigen Bauern einen Mahlzwang, d.h. sie mussten ihr Getreide in der M\u00fchle mahlen lassen. Im Jahre 1996 wurde sie an die Stadt Pudagla in einem bauf\u00e4lligen Zustand verkauft und durch F\u00f6rdergelder und Sponsoren wieder aufgebaut. An M\u00fchlentagen wird sogar wieder Getreide gemahlen und Brot gebacken. \u2022 Mellenthin &#8211; neben dem Wasserschloss Mellenthin aus dem Jahre 1575, dies gilt als Insider-Geheimtipp f\u00fcr Urlaub und Entspannung, Essen (Mittelalterliches Ritterbuffet) Feiern und Genie\u00dfen. \u2022 Burgwall &#8211; der in ca. 1,2 km nordwestlich von Mellenthin gelegene Burgwall mit einem Ringdurchmesser von ca. 250 und einer H\u00f6he von ca. 20 Metern entstand im 6. bis 12. Jahrhunderts. Am Fu\u00dfe des Burgwalls finden Sie eine Informationstafel und n\u00e4here Erkl\u00e4rungen. 5. Dargen und Umgebung \u2022 Technikmuseum und Zweirad Museum &#8211; wer in die Vergangenheit der DDR eintauchen m\u00f6chte, der findet hier eine gute Gelegenheit dazu. Das Motorradmuseum wurde im Jahre 1997 gegr\u00fcndet, jedoch findet man nicht nur alte Motorr\u00e4der, nein auch Fahrzeuge, wie Feuerwehrtechnik, Traktoren, NVA-Technik und vieles mehr&#8230; \u2022 Wisentgehege im Thurbruch &#8211; das ca. 6 Hektar gro\u00dfe Areal beherbergt das gr\u00f6\u00dfte S\u00e4ugetier Europas, das &#8222;Wisent&#8220;. Das Areal wurde im Jahre 2004 er\u00f6ffnet und steht den Besuchern in der Zeit von Ostern bis Ende Oktober (von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr) offen. Die ersten 3 K\u00fche und ein Bulle kamen aus dem Wolliner Nationalpark. Im Jahre 2005 bekam das Wisentgehege erstmals Nachwuchs, das M\u00e4dchen &#8222;Usedomka&#8220; erblickte das Licht der Welt. \u2022 Karnin\/Eisenbahnhubbr\u00fccke &#8211; wer hat wohl noch nicht davon geh\u00f6rt? Im Jahre 1933 er\u00f6ffnet und im Jahre 1945 wieder zerst\u00f6rt &#8211; die Eisenbahnhubbr\u00fccke Karnin. Sie war die Verbindung zwischen Festland und der Insel Usedom und ein Bestandteil der Eisenbahnlinie Ducherow-Swinem\u00fcnde. Heute steht nur noch der mittlere Teil &#8211; das Hubteil, welches ein technisches Denkmal ist. Seinerzeit war sie die modernste Eisenbahnhubbr\u00fccke Europas.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-259","page","type-page","status-publish","hentry"],"jetpack_sharing_enabled":false,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/P6zWqP-4b","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/usedom-forum.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/259","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/usedom-forum.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/usedom-forum.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/usedom-forum.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/usedom-forum.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=259"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/usedom-forum.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/259\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":262,"href":"https:\/\/usedom-forum.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/259\/revisions\/262"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/usedom-forum.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=259"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}